Herr und Frau Österreicher lieben Würste. Egal in welcher Größe und Form, mit oder ohne Beilage – völlig wurscht. Sogar musikalisch sind wir mit Conchita Wurst ganz oben angelangt. Mittlerweile ist es aber so, dass die Liebe zur Wurst auch in ein Alltagsgefühl übergegangen ist. Man kann dieses Gefühl auch als Resignation bezeichnen oder umgangssprachlich wie folgt äußern: „Mir isch eh alls wurscht!“ Bei der obersten politischen Spitze der Republik Wurschtreich hat man schon länger das Gefühl, dass all deren Tun und Handeln für sie selbst „eh wurscht“ ist. Angefangen vom Verkauf der Meinungsfreiheit an russische Oligarchen über die paradoxen Pandemieverordnungen bis hin zu den „Sidelettern“. Alles ist wurscht, solange die eigenen Vorteile erkennbar sind. Politisch gesehen geht man über Leichen und was die Pandemie anbelangt mitunter sogar wortwörtlich. Egal, wurscht. Diese „Wurschtigkeit“ zieht sich in fast allen gesellschaftlichen Bereichen durch. Ist das alles ein Nebene...